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IFLR: Revision des IPRG im Bereich der Anerkennung von ausländischen Konkursdekreten

In internationalen Konkursen müssen der Konkursverwalter und die Gläubiger Vermögenswerte des Schuldners im Ausland lokalisieren. In welchem Umfang dies möglich ist, bestimmen die lokalen Gesetze. Die Schweiz wendet das Territorialitätsprinzip an, wonach ausländische Insolvenzverfahren in der Schweiz formell anerkannt werden müssen. In der Praxis haben die strengen Voraussetzungen bisweilen eine Anerkennung erschwert, weshalb das Gesetz nun revidiert wurde.

Das neue Gesetz beseitigt gewisse wesentliche Hindernisse und soll die Anerkennung von ausländischen Konkursmassen in der Schweiz erleichtern. Die genauen praktischen Auswirkungen des revidierten Gesetzes werden sich noch zeigen müssen.

von Daniel Hayek and Mark Meili in IFLR Oktober 2018
Oktober 2018

The Insolvency Review: Switzerland

In der 2018 Ausgabe der “The Insolvency Review” geben Daniel Hayek und Laura Oegerli einen Überblick über das Insolvenzrecht der Schweiz und die neuesten Entwicklungen in diesem Gebiet.

von Daniel Hayek and Laura Oegerli in The Insolvency Review 2018
Oktober 2018

The Restructuring Review – Schweiz

Daniel Hayek und Chantal Joris geben in der aktuellsten Ausgabe von „The Restructuring Review“ einen Überblick über die Besonderheiten des schweizerischen Restrukturierungsrechts.

von Daniel Hayek and Chantal Joris in The Restructuring Review / 2017
September 2018

Kollektive Kapitalanlagen in Krisensituationen

Von den Verwerfungen im Zuge der internationalen Finanzmarktkrise, die in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends einsetzte, blieben auch schweizerische kollektive Kapitalanlagen nicht verschont. Nachdem sich der Schweizer Gesetzgeber bemüht hat, die Attraktivität der Schweiz als Standort für kollektive Kapitalanlagen durch Schaffung des Kollektivanlagengesetzes (KAG) zu erhöhen, gerieten bereits kurz nach dessen Inkrafttreten auch schweizerische kollektive Kapitalanlagen in den Sog der Krise und mussten schliessen oder zumindest für ihre Anleger empfindliche Performance- oder Wert-Einbussen in Kauf nehmen.

Die St. Galler Dissertation untersucht die rechtlichen Fragen, die sich bei kollektiven Kapitalanlagen stellen, welche in eine Krisensituation geraten. Untersucht werden zunächst die Handlungs- und Verhaltenspflichten der bei einer kollektiven Kapitalanlage involvierten Akteure, nämlich Leitungsorgan, Revisionsstelle bzw. Prüfgesellschaft und Depotbank, ebenso wie die Rechte der Anleger. Insbesondere wird erörtert, warum sich die Organe in Diensten der kollektiven Kapitalanlage einzig an den Interessen der Anleger der kollektiven Kapitalanlage auszurichten haben und welche Handlungspflichten sich im konkreten Fall hieraus ergeben. Weiter werden die verschiedenen Sanierungsmassnahmen – liquiditäts- sowie bilanzwirksame Massnahmen – betrachtet, welche in Frage kommen. Diese hängen mitunter von der Art der betroffenen kollektiven Kapitalanlage ab. Schliesslich leistet die Untersuchung der Verhaltenspflichten der involvierten Akteure auch einen Beitrag zur Konkretisierung ihrer Haftungsrisiken.

Die Dissertation ist erhältlich unter https://www.dike.ch/kollektive-kapitalanlagen-in-krisensituationen.html.

von Dr. Christian Schönfeld in St. Galler Schriften zum Finanzmarktrecht, Band 12
September 2018

Subordination an der Schnittstelle zwischen Finanzierung und Insolvenz

Der IFLR Beitrag von Daniel Hayek und Chantal Joris folgt dem Vortrag von Daniel Hayek anlässlich der 6. Zürcher Tagung zum SchKG im Februar 2018. Der Artikel betrachtet verschiedene Arten der Subordination an der Schnittstelle von Finanzierungen zum Insolvenzrecht basierend auf den jüngsten betreuten Projekten.

von Daniel Hayek and Chantal Joris in IFLR
April 2018